26.03.2020,  7. Tag
Wieder ein sonniger Tag, kein Flugzeug am Himmel. Kaum Menschen auf der Straße. Wir haben das Projekt Kartoffelbaue beendet und erst mal Nudeln eingesetzt, weil kein Setzkarroffen da sind.
Ein bisschen mit Freunden per FaceTime gechattet. Uns geht’s gut, im Gegensatz zu vielen anderen,in anderen Ländern.




Coronavirus in Frankreich: Über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet
+++ 13.40 Uhr: Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände im Elsass. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg auch dann weiter mit Corona-Patienten, wenn sie selbst infiziert sind.


Mehr als 4000 Tote durch Coronavirus Sars-CoV-2 in Spanien
+++ 12.30 Uhr: Die Zahl der Todesfälle durch Corona ist in Spanien nach offiziellen Angaben auf mehr als 4000 gestiegen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden seien 655 weitere Menschen an der durch das Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte das spanische Gesundheitsministerium.
Damit stieg die Zahl der Todesfälle auf knapp 4090. Die Zahl der Infektionen stieg von Mittwoch auf Donnerstag um 19 Prozent auf 56.188 Fälle. Das Land verzeichnet einen schwächeren Anstieg als am Vortag, als er 27 Prozent betragen hatte.
+++ 9.20 Uhr: Mehrere Krankenwagen mit insgesamt 28 älteren Corona-Patienten sind in Spanien mit Steinen beworfen worden. Die Attacke habe sich bereits am Dienstag in La Línea de la Concepción im Süden des Landes ereignet, berichtete die spanische Polizei. Dutzende Menschen hätten damit verhindern wollen, dass die infizierten und zum Teil an Covid-19 erkrankten Rentner, die aus einer anderen Gemeinde stammen, in ein Heim der andalusischen Stadt verlegt und dort unter Quarantäne gesetzt werden.
Coronavirus in Spanien: Proteste gegen Corona-Patienten
Die Protestler hätten auch versucht, die Krankenwagenkolonne mit einem auf der Straße quergestellten Fahrzeug und Barrikaden an der Weiterfahrt zu hindern. In der Nacht zum Mittwoch hätten dann rund 50 Menschen vor der Residenz erneut protestiert. Sie hätten Drohungen ausgestoßen und Müllcontainer in Brand gesetzt. Aus Nachbarhäusern seien zudem Sprengkörper auf das Wohnheim geworfen worden. Zwei Männer wurden nach Polizeiangaben festgenommen.

+++ 24.3.2020, 6.50 Uhr: In Spanien haben zum Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eingesetzte Soldaten in Altenheimen völlig sich selbst überlassene Bewohner und in manchen Fällen sogar Leichname gefunden. Bei einigen ihrer Besuche hätten sie verstorbene Menschen in ihren Betten entdeckt, berichtete Verteidigungsministerin Margarita Robles. Die spanische Generalstaatsanwaltschaft leitet nach eigenen Angaben eine Untersuchung zu den Zuständen in den Heimen ein.

Coronakrise: Spanien überholt China
+++ 12.28 Uhr:  Die Zahl der Corona-Todesopfer in Spanien hat die Opferzahlen Chinas überholt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid vom Mittwoch starben bislang 3434 Menschen in Spanien an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Binnen eines Tages seien weitere 738 Todesopfer hinzugekommen. Trotz der vor elf Tagen verhängten strikten Ausgangssperre stieg die Zahl der Infizierten auf 47.610 an.
Im besonders heftig vom Coronavirus betroffenen Madrid haben mehrere Hotels ihre Zimmer für Krankenhauspersonal zur Verfügung gestellt. Klinikmitarbeiter, die entweder außerhalb der spanischen Hauptstadt leben, wegen ihrer Dienstzeiten nah am Krankenhaus sein müssen oder zu Hause mit gefährdeten Menschen wohnen, könnten sich in acht über Madrid verteilte Hotels von den Strapazen bei der Arbeit erholen, zitierten spanische Medien das Gesundheitsministerium der Region Madrid.
Mehrere Hotels werden bereits seit Tagen genutzt, um Hunderte Covid-19-Patienten aufzunehmen und Krankenhäuser der Millionenstadt zu entlasten. Die Region Madrid ist das Epizentrum der Krise in Spanien.



Corona und Covid-19: Wegen des Coronavirus schließt Israel Synagogen
+++14.09 Uhr: Synagogen in Israel bleiben ab Mittwochabend bis auf weiteres geschlossen. Das teilte das israelische Großrabbinat laut Medienberichten am Mittwochmittag mit. Um 17 Uhr am Mittwoch treten neue Regulierungen des israelischen Gesundheitsministeriums wegen der Corona-Pandemie in Kraft, nach denen Versammlungen in Synagogen verboten werden. Das Gebet unter freiem Himmel bleibt erlaubt.
Thailand wird zur Eindämmung der Corona-Pandemie von diesem Donnerstag an bis Ende April seine Grenzen schließen. Ältere und gesundheitlich schwache Menschen sollten zu Hause bleiben, sagte Regierungschef Prayut Chan-o-cha in einer Fernsehansprache am Mittwoch. Zudem werde es Maßnahmen gegen Hamsterkäufe und die Verbreitung von Fake News geben. Thailand stünden schwere Zeiten bevor, sagte Prayut weiter.

Coronakrise: Gute Nachrichten aus China
+++ 8.20 Uhr: In der zentralchinesischen Provinz Hubei, wo der Ausbruch des Coronavirus seinen Ausgang genommen hatte, sollen erste Beschränkungen wie Reiseverbote in Kürze aufgehoben werden. Wie die Lokalregierung von Hubei am Dienstag mitteilte, sollen Menschen die Provinz ab Mittwoch um Mitternacht wieder verlassen dürfen. Ausgenommen ist jedoch noch die MillionenmetropoleWuhan, die besonders schwer betroffen war. Dort soll es ab dem 8. April wieder möglich sein, die Stadt zu verlassen.



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