24.03.2020,  5. Tag Isolation
Der Himmel ist wieder positiv knallblau.
Die Startbahn West am Flughafen Frankfurt ist jetzt ein großer Fliegerparkplatz.

Wir wurschteln in Haus und Garten, weißer Mann macht viel Holz, die Frau putzt, bezieht Betten und quält den PC, Umlagenabrechnung.

Eine Frage in eigener Sache. Wer in der Ukraine liest meinen Blog. Melde Dich bitte mal bei mir. 😀


Die Neuinfektionen sind in Italien etwas weniger schnell gestiegen, schon mal ein Lichtblick.
Die Lage bleibt dramatisch, aber es gibt Hoffnung. In Italien ist die Zahl der täglichen Corona-Toten erstmals gesunken, die der Neuinfektionen ebenfalls. "Heute ist vielleicht der erste positive Tag, den wir in diesem harten, sehr schweren Monat hatten“, sagt Giulio Gallera, Sprecher der Gesundheitsbehörden in der Lombardei. "Wir sehen langsam Licht am Ende des Tunnels." Mut machen Geschichten wie jene der 95-jährigen Alma Clara Corsini: Als erste Coronavirus-Patientin ist sie in der Provinz Modena geheilt aus dem Krankenhaus entlassen worden

In Spanien bleibt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus dramatisch hoch. Die Behörden alarmiert auch die Lage in Altersheimen, und in Madrid muss Ersatz für die Leichenhalle gesucht werden.
In Spanien ist die Zahl der täglichen Coronavirus-Neuinfektionen mit 6584 Fällen auf ein Rekordhoch gestiegen. Das teilte die Gesundheitsbehörde mit. Insgesamt sind demnach in Spanien 39.673 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um 514 auf 2696.
Das Virus trifft nicht zuletzt das medizinische Personal. Nach Behördenangaben wurden inzwischen 5400 Mitarbeiter im Gesundheitswesen positiv auf das Coronavirus getestet. Das seien fast 14 Prozent aller Fälle in dem Land.
Zunehmende Sorge bereitet den Behörden auch die Lage in den Altersheimen. Soldaten fanden in Seniorenheimen völlig sich selbst überlassene Bewohner und in manchen Fällen sogar Leichen in den Betten, wie Verteidigungsministerin Margarita Robles berichtete. Die spanische Armee ist damit beauftragt, die Heime zu

Eislaufbahn wird zur Leichenhalle
In der Hauptstadt Madrid wurde angesichts der vielen Corona-Toten eine Eislaufbahn in eine Leichenhalle umfunktioniert. Leichenwagen fuhren in die Tiefgarage des von Sicherheitskräften bewachten Gebäudekomplexes im Nordosten der spanischen Hauptstadt.
Die städtischen Behörden waren auf das Angebot der Eislaufbahn zurückgekommen, nachdem die städtische Leichenhalle angekündigt hatte, wegen fehlender Schutzausrüstung vorerst keine Corona-Toten mehr aufzunehmen.
Madrid ist mit rund 30 Prozent aller Infektionen das Epizentrum der Krise in Spanien. Mit mehr als 1500 ums Leben gekommenen Patienten kam die Metropole sogar auf mehr als die Hälfte aller Todesfälle im ganzen Land (fast 2700).


USA
In New York verbreitet sich das Virus mit ungeheurer Geschwindigkeit. Für die Experten hier ist die Angriffsrate dafür der wichtigste Indikator. Also: Wie viele Einwohner auf einen an Covid-19 erkrankten Menschen kommen. Im Bundesstaat kommen 1000 Einwohner auf einen Erkrankten, erklärte am Montag Deborah Birx, die Coronavirus-Koordinatorin des Weißen Hauses. Der Wert sei fünfmal schlechter als in vergleichbaren Gebieten. In New York City ist es noch dramatischer. Auf einen Erkrankten kommen nur noch 700 Einwohner.

Bis Montag wurden allein in New York City 12 305 Fälle gezählt, 3260 mehr als am Vortag. In New York City sind damit ein Drittel aller Fälle in den USA dokumentiert. Fünf Prozent der weltweiten Covid-19-Fälle gibt es jetzt in New York. Die Stadt ist eines der großen Corona-Epizentren der Welt.

Der Horror geht weiter, bis in den letzten Winkel unseres Planeten.






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