21.03.2020
So langsam hat der Großteil der Bevölkerung die Lage begriffen.
Wir sind zu Hause und warten. Auf was wissen wir eigentlich nicht.

Morgens chatten wir mit T&T in Bangkok, da ist die Lage jetzt auch ernst und ich mach mir Gedanken. Die machen sich Gedanken um uns, so machen wir uns alle Gedanken um alle. Jetzt stellen wir fest, das diese große Distanz auch große Nachteile hat. Bisher haben wir das nicht so empfunden.
Abends chatten wir mit Freunden, virtueller Dämmerschoppen. Der Nachteil, ich kann Thomas nicht gegen das Schienbein treten, wenn wir mal wieder nicht einer Meinung sind, der Vorteil ich muss nicht dauernd in den Keller Getränke holen.
Ich verfolge meine Lieblings News, t- online Nachrichten und die Frankfurter Rundschau. Mehr will ich gar nicht wissen. Heute habe ich online Saatgut bestellt, Kartoffel und Gemüse. Hinterm Garten haben wir das kleine Chmiel Grundstück. Da wird jetzt gegärtnert, schau mer ma. Das ist immer daran gescheitert, dass wir im Frühjahr nicht zu Hause waren und die Plänzchen nicht pflegen konnten. Jetzt hammer ja Zeit.


Neue Zahlen, bessere Nachrichten. Kann dauern. Nix erfreuliches



Coronavirus  Fälle in Deutschland
Stand: 21. März 2020, 20.00 Uhr

Infektionen gesamt: 22.189   ||  Todesfälle: 81


Besonders schlimm betroffen ist die Welt-Metropole New York - die Zahl der Ansteckungen mit dem Erreger Sars-CoV-2 ist dort auf über 10.350 Fälle angestiegen. Allerdings werden im Staat New York auch landesweit die meisten Tests durchgeführt. Das bestätigte der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo. Das erkläre auch die hohe Zahl der registrierten Infektionen in New York.
In den USA wurden bisher 258 Todesfälle registriert - laut einem Bericht der „New York Post“ starben allein am Freitag zwischen 10 und 18 Uhr (Ortszeit) 14 Personen. Das ergibt eine erschreckende Statistik von einem Toten pro Stunde. Insgesamt sollen in New York bereits 43 Menschen an den Folgen des neuartigen Coronavirus gestorben sein.
Das Stadtleben im „Big Apple“ hat sich im Zuge der Corona-Pandemie stark verändert, viele meiden die Öffentlichkeit, so wie es in zahlreichen anderen Metropolen mittlerweile der Fall ist. Viele Bundesstaaten wie beispielsweise Kalifornien reagierte auf die Pandemie bereits mit Ausgangssperren und der Schließung von Läden, die keine notwenidgen Dinge für die Bewohner verkaufen. Ausgeschlossen davon sind allerdings Cannabis-Shops - sie werden skurrilerweise als „unverzichtbar“ angesehen.
Die Angst vor der Ausbreitung des Coronavirus führt allerdings auch zu Plünderungen wie ein Video aus San Francisco zeigt, das auf Twitter geteilt wurde. Darauf ist ein Pärchen zu sehen, das sich in einer Apotheke die Taschen voll macht und dann aus dem Laden stürmt.
Coronavirus in den USA: Ansturm auf Waffen und Monition
Update vom 21. März, 8.52 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus verunsichert nicht nur viele Menschen - in den USA führt die Krise auch zu einem Ansturm auf Waffen und Munition. Der Munitionshändler „Ammo.com“ teilte in dieser Woche mit: „Wir haben einen signifikanten Anstieg der Verkäufe verzeichnet, der direkt mit der Zunahme von Covid-19 und seiner Verbreitung im ganzen Land zusammenhängt.“ Zwischen dem 23. Februar und dem 15. März hätten sich die Umsätze verglichen mit demselben Zeitraum zuvor mehr als vervierfacht. Menschen horteten nicht nur Dinge wie Toilettenpapier und Grundnahrungsmittel, sondern „auch Munition in einem noch nie da gewesenen Ausmaß“.


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