22.03.2020,  comida-19

Der dritte Tag. Einer persönlichen Quarantäne. Ich war seit Freitag nicht mehr vom Grundstück weg. Horst war am Samstag nochmals Getränke holen und bei Aldi, weil da nix los war. Er war entsetzt, dass die Kassiererin weder Mundschutz noch Handschuhe hatte. Neues Personal ist anscheinend leicht zu bekommen.

Heute hab ich das Projekt. „Gemüsegarten“. angefangen und schon mal ne Linie gegraben. Leider können die Setzkartoffel, die ich bestellt hatte, nicht geliefert werden.



Die Mitmenschen scheinen sich hoffentlich an die Empfehlung der Bundesregierung zu halten, kein Kontakt, 1,5 m Abstand zur nächsten Person.
Bin gespannt, wie es bei dem geilen Wetter draußen zugegangen ist. Seh ich dann in den Nachrichten.
Ganz allgemein sind die sicher nicht erfreulich. Was z. Z. auf unserem Planeten abgeht ist ein Horrorfilm. Manchmal hoffe ich, das ist nur geträumt.

Sonntag, 22.03.2020, 16:14
Corona-Krise in Deutschland: 84 Menschen sind bereits gestorben, rund 22.000 sind mit dem Coronavirus infiziert. Weltweit sind es bereits knapp 300.000 Infizierte. Das öffentliche Leben kommt zunehmend zum Erliegen. Alle Informationen zum Coronavirus finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Topmeldung (15.49 Uhr): Bund und Länder wollen eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.



10.10 Uhr: Britisches Gesundheitssystem könnte überwältigt werden
Eine ungebremste Ausbreitung des Virus in Großbritannien würde nach den Worten von Premierminister Boris Johnson das staatliche Gesundheitssystem NHS überfordern. "Wenn wir nicht zusammenarbeiten, wenn wir nicht die heldenhafte und gemeinsame nationale Leistung vollbringen, die Ausbreitung zu verlangsamen - dann ist es nur zu wahrscheinlich, dass unser NHS in ähnlicher Weise überfordert wird", sagte Johnson mehreren Sonntagszeitungen zufolge mit Verweis auf die Lage in Italien. "Wir sind nur Wochen - zwei oder drei - hinter Italien", fügte er hinzu.


6.10 Uhr: Indien verhängt Ausgangssperre für eine Milliarde Menschen
Über eine Milliarde Menschen haben in Indien den Sonntag bei einer landesweiten Ausgangssperre zu Hause verbracht. Premierminister Narendra Modi hatte angesichts der Corona-Krise für das Land eine auf 14 Stunden begrenzte Ausgangssperre von 7  bis 21 Uhr (Ortszeit) ausgerufen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Zugleich sollte die Zeit genutzt werden, Indiens Kapazitäten im Kampf gegen die Pandemie besser einzuschätzen.

Nach Italien ist Spanien das von der Krise am schwersten betroffene Land Europas. Bis Samstag meldete das Gesundheitsministerium fast 25.000 Infizierte – 5.000 mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten stieg auf mehr als 1.300 nach etwa 1.000 am Freitag. Besonders heftig betroffen ist weiter die Region Madrid, wo fast 9.000 Fälle und 800 Todesopfer verzeichnet wurden.


20.00 Uhr: Zahl der Toten in Frankreich steigt auf 562
In Frankreich ist die Zahl der Coronavirus-Toten um 112 auf 562 angestiegen. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Paris mit. Nach Zahlen vom Samstag sind 14.459 Menschen infiziert, 1.847 mehr als am Vortag. Frankreich hatte am Dienstag eine Ausgangssperre verhängt.


18.13 Uhr: Italien meldet fast 800 Tote an einem Tag
Im Zuge der Coronavirus-Pandemie hat Italien an nur einem Tag fast 800 Tote vermeldet. Bis Samstag starben 4.825 Menschen, teilte der Zivilschutz in Rom mit. Das sind 793 mehr als am Vortag und so viele wie bisher an keinem anderen Tag seit dem Ausbruch in dem Land Ende Februar. Besonders stark betroffen ist die nördliche Region Lombardei.
Italien ist das Land mit den meisten offiziell gemeldeten Toten wegen des Coronavirus auf der Welt. Die Zahl der Toten ist in Italien im Vergleich zu den offiziell gemeldeten Infizierten auffällig hoch. Noch ist eine genaue Ursache unklar.
17.35 Uhr: Italien: Zahl der Corona-Toten in der Lombardei springt sprunghaft innerhalb eines Tages
In der Lombardei sind binnen 24 Stunden 546 Menschen an dem Corona-Virus gestorben – so viele wie nie zuvor binnen eines Tages. Die Zahl der Virus-Toten in der norditalienischen Region sei damit auf insgesamt 3095 geklettert, teilten die Behörden am Samstag mit. Die Zahl der Erkrankten sei um 3.251 auf 25.515 gestiegen.
Die Lombardei ist die am stärksten vom Virus-Ausbruch betroffene Region in Italien. Für das gesamte Land meldeten die Behörden am Freitag 4032 Todesfälle. Damit sind – gemessen an den Angaben der jeweiligen Behörden – in keinem anderem Staat mehr Menschen an einer Infektion mit dem Virus gestorben.


14.10 Uhr: Zahl der Corona-Toten in Spanien steigt um mehr als 30 Prozent
Innerhalb eines Tages hat sich in Spanien die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie drastisch erhöht. Sie lag am Samstag bei 1.326 und damit um 32 Prozent über der vom Vortag, wie das Gesundheitsministerium in Madrid mitteilte. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle stieg auf knapp 25.000. Das waren etwa 5.000 mehr als noch am Freitag.
Am schwersten betroffen ist die Region um die Hauptstadt Madrid. Dort wurden bislang 8.921 Infektionsfälle registriert, also gut jeder dritte Fall landesweit. Tausende weitere Fälle wurden in Katalonien, im Baskenland und in Andalusien nachgewiesen.


6.28 Uhr: Dritter Tag in Folge – China meldet erneut keine Neuinfektionen im Inland
China hat den dritten Tag in Folge keine neue Ansteckung mit dem Coronavirus im Inland gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland eingereist sind, um 41, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte. Das waren zwei neue Fälle mehr als am Vortag. Es war damit der bisher höchste Anstieg an sogenannten importierten Infektionsfällen, die nun bei 269 liegen. Dies schürt die Angst vor einer zweiten Infektionswelle zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Land gerade vom dem ersten Ausbruch allmählich erholt.
Bei den eingeschleppten Infektionsfällen handelt es sich zumeist um chinesische Studenten, die in ihre Heimat zurückkehrten, weil in Europa und in den USA zur Eindämmung des Virus auch Universitäten geschlossen wurden. Sie müssen nun für 14 Tage in Quarantäne.

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